Logo der Kaiserpfalz IngelheimImpressionen der Stadtsanierung: Dachgiebel eines sanierten Hauses im Saalgebiet | Blick auf das winterliche Saalgebiet von der Karolinenhöhe | Mit Efeu überwachsene Mauerreste des Heidesheimer Tores

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Inhalt:

Stadtsanierung

Beratung und Gestaltungsrichtlinie



 
Informationsblatt 'Stadtsanierung Saalgebiet Ingelheim' der Stadt Ingelheim am Rhein Informationsblatt "Stadtsanierung Saalgebiet Ingelheim" der Stadt Ingelheim am Rhein | © 

Ein wichtiges Anliegen der Sanierung ist die Abstimmung von Interessen der öffentlichen Planung mit privaten Sanierungsmaßnahmen der Haus- und Grundeigentümer. Darüber hinaus werden alle Bürger vor und während geplanter Modernisierungsvorhaben umfassend beraten:

Die Beratungsleistungen der Stadt Ingelheim am Rhein und der beiden beauftragten Planungsbüros können ab sofort in Anspruch genommen werden (Terminvereinbarung unter Telefonnummer 0163 2 666 926). Zur Vorinformation dient das Informationsblatt "Stadtsanierung Saalgebiet Ingelheim", das seit dem 15. Juli 2004 bei der Stadt Ingelheim erhältlich ist und an dieser Stelle zum Download bereitsteht.

Download des Infoblatts - Seite 1 (pdf, ca. 150 KB)
Download des Infoblatts - Seite 2 (pdf, ca. 120 KB)

Vorgehensweise (Auszug aus dem Informationsblatt)

Wenn Sie die Absicht haben, in Ihr bestehendes Gebäude zu investieren und dieses ggf. zu modernisieren, stellt sich der formale Ablauf wie folgt dar:

1. Sie vereinbaren einen Beratungstermin. Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie zur Vermeidung unnötiger Kosten noch keine Bauvoranfrage oder Bauantrag ausarbeiten lassen.

2. Bei einem ersten Erörterungsgespräch schildern Sie Art und Umfang der beabsichtigten Modernisierung. Die von der Stadt beauftragten Sanierungsberater prüfen die Förderfähigkeit und die Einfügung der geplanten Maßnahmen in das städtebauliche Rahmenkonzept der Stadt.

3. Jetzt kann ein/e Architekt/in Ihrer Wahl den Vorentwurf für die Modernisierung Ihres Hauses erstellen. Dabei schätzt er/sie die voraussichtlichen Investitionskosten ab. Sollte für die geplante Maßnahme keine Architektenleistung notwendig sein, können auch Handwerkerangebote und Bestandspläne als Antragsunterlagen eingereicht werden.

4. Die Pläne und Kostenaufstellung werden durch die Sanierungsberater geprüft und, falls erforderlich, werden weitere Abstimmungsgespräche geführt.

Ein Arbeitstreffen des Gremiums Stadtsanierung (v.l.): Steven Arnold (Bauverwaltung incl. Sanierung), Herbert Weyell (Gestaltungsberatung), Holger Grewe (Projektleiter Kaiserpfalz) und Philipp Laur (Leiter des Amtes für Bauen, Planen und Umwelt). Ein Arbeitstreffen des Gremiums Stadtsanierung (v.l.): Steven Arnold (Bauverwaltung incl. Sanierung), Herbert Weyell (Gestaltungsberatung), Holger Grewe (Projektleiter Kaiserpfalz) und Philipp Laur (Leiter des Amtes für Bauen, Planen und Umwelt). | ©  5. Auf Grundlage dieses Entwurfes ermittelt das Büro MAP CONSULT die mögliche finanzielle Förderung und teilt sie Ihnen mit. Falls erforderlich, bereitet der Architekt den Bauantrag vor und reicht ihn bei der Verwaltung ein. Der Sanierungsplaner prüft den Bauantrag und formuliert eine Stellungnahme. Die bau- und sanierungsrechtliche Genehmigung und Entscheidung über die Förderung trifft die Stadt.

Mit der Gestaltungsberatung wurde das Büro Hytrek, Thomas, Weyell & Weyell, Planergruppe Flörsheim, im Jahr 2002 beauftragt. Seither wurden eine Stadtbildanalyse und der Rahmenplan in erster Fassung gemeinsam mit der Stadtverwaltung erarbeitet. Aktuell wird ein Ausbauplan für die öffentlichen Straßen und Plätze entwickelt. Die Förderungsberatung hat das Büro MAP-Consult GmbH übernommen, das für die organisatorisch-finanzielle Abwicklung des Sanierungsverfahrens zuständig ist.

Von Seiten der Stadt Ingelheim sind Herr Baudirektor Jörg Haffner und der Leiter der Forschungsstelle Kaiserpfalz, Herr Holger Grewe, für die Stadtsanierung im Saalgebiet zuständig:

Außer der Vereinbarung eines Beratungstermins steht Ihnen der Kontakt sanierung _@_kaiserpfalz-ingelheim.de zur Verfügung. Die Beratung ist ein Angebot der Stadt Ingelheim am Rhein und für die Bewohner des Saalgebietes kostenlos.

Gestaltungsrichtlinie

Im Mai 2005 erschien eine Gestaltungsrichtlinie, die als Leitfaden für Modernisierungsmaßnahmen im privaten Bereich benutzt werden soll. Die Richtlinie besitzt keine Rechtsverbindlichkeit, jedoch stellt die Einhaltung bestimmter Vorgaben die Bedingung für das Zustandekommen eines Modernisierungsvertrags mit der Stadt Ingelheim dar. Das 46 Seiten starke Heft wurde per Hauswurfsendung an alle im Saalgebiet belegenen Grundstückseigentümer verteilt. Interessenten erhalten das Heft kostenlos beim Bau- und Planungsamt der Stadtverwaltung Ingelheim. Zur Vorinformation geben wir an dieser Stelle die Kapitel Geschichte, Raumstruktur, Geltungsbereich und Förderung wieder.

Download von ausgewählten Kapiteln der Gestaltungsrichtlinie (pdf, ca. 860 KB)

Gelungene Beispiele von Sanierungsmaßnahmen, die auch in der Gestaltungsrichtlinie enthalten sind. Gelungene Beispiele von Sanierungsmaßnahmen, die auch in der Gestaltungsrichtlinie enthalten sind. | © 
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Der Solidus Karls des Großen: Vorder- und Rückseite der Goldmünze

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