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Talkrunde Kaiserpfalz Ingelheim:
„Von der verborgenen Ruine hin zur ,unverwechselbaren Stadt’“

Veranstaltung der Stadt Ingelheim am Rhein in Kooperation mit der Allgemeinen Zeitung
Aula regia 2011. | © 

Am Dienstag, 18. November veranstaltet die Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim in Kooperation mit der Allgemeinen Zeitung eine Talkrunde mit Zeitzeugen und Akteuren, die in den 1990er Jahren entscheidende Impulse für die erstmalige Entwicklung von Denkmalschutz und -pflege in der Kaiserpfalz lieferten. Der Wandlungsprozess der Kaiserpfalz von einer Ruine zum Denkmal setzte damals durch eine Verzahnung von Archäologie, Denkmalschutz und Stadtsanierung ein. Die Talkgäste sind: Prof. Dr. Hermann Ament, Archäologe der Kaiserpfalzgrabungen in den 1960er Jahren; Dr. Gerd Rupprecht, Landesarchäologe a.D.; Dr. Joachim Gerhard, Oberbürgermeister a.D.; Karl-Heinz Henn für den Historischen Verein Ingelheim e.V. sowie Almut Kodron für den Verein Pro Ingelheim e.V. Moderiert wird die Talkrunde von Helena Sender-Petry, Redaktionsleiterin der Allgemeinen Zeitung Bingen und Ingelheim, und Holger Grewe M.A., Leiter der Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim. Die Veranstaltung findet im Rahmenprogramm zur Ausstellung "Dem Kaiser auf der Spur - 1200 Jahre Karl der Große und Ingelheim: Pfalzansichten" statt.

Beginn ist um 19 Uhr in der Saalkirche Nieder-Ingelheim. Der Eintritt ist frei. Das Publikum der Talkrunde ist herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen und die Veranstaltung mit eigenen Erinnerungen zu bereichern.
Vor der Veranstaltung kann die Ausstellung „Pfalzansichten“ im Alten Rathaus Nieder-Ingelheim am 18. November von 17 bis 19 Uhr bei ermäßigtem Eintritt besichtigt werden. In den für die Talkrunde thematisch relevanten Ausstellungsräumen „Archäologie“ und „Denkmalschutz und Stadtsanierung“ stehen Mitarbeiter der Forschungsstelle als „Walking Guides“ den Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Aula regia um 1905. | © 

Die Ausstellung „Pfalzansichten“ zum Karlsjahr 2014 porträtiert das Kaiserpfalzgebiet im Wandel der Zeit. Von Karl dem Großen über die erste bildliche Darstellung Sebastian Münsters im Jahr 1544 und die frühesten Fotos um 1870 bis hin zur Sanierungs- und Grabungsdokumentation im 20. und 21. Jahrhundert werden die unterschiedlichen Phasen des heute sogenannten Saalgebietes einander gegenüberstellt. Erstmals wird an dieser Stelle der tiefgreifende Wandel, den das Saalgebiet in den letzten 20 Jahren durch Archäologie, Denkmalschutz und Sanierung erfahren hat, zusammenfassend in der Rückschau gezeigt. Bei der Talkrunde kommen Vertreter der lokalen Politik, der örtlichen Vereine und der Landesarchäologie zu Wort, die treibende Kräfte zu der Zeit waren, als Denkmalschutz in der Kaiserpfalz erstmals angegangen und umgesetzt wurde. Die Talkrunde soll Gelegenheit zur Rückschau geben und den Zustand in Erinnerung rufen, den das Kaiserpfalzgebiet noch bis vor wenigen Jahren hatte – gerade auch für jüngere Ingelheimer, die nur das heutige Ortsbild kennen. Es soll der Mentalitätswandel weg von der Gefährdung und Nichtbeachtung der Kaiserpfalzruine und hin zum Schutz und zur touristischen Aufwertung nachgezeichnet werden. Dass die vor 20 Jahren begonnenen Maßnahmen erfolgreich und vorbildgebend umgesetzt wurden zeigt sich daran, dass Ingelheim für sein Konzept 2011 den europaweiten Wettbewerb um den Stiftungspreis „Lebendige Stadt: Identität, Heimat, Marke“ gewann, und im Rahmen dessen mit dem Titel „unverwechselbare Stadt“ ausgezeichnet wurde.



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Der Solidus Karls des Großen: Vorder- und Rückseite der Goldmünze

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