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Das Stauferjahr 2010 geht erfolgreich zu Ende



 

Nach der großen Staufer-Ausstellung in Stuttgart 1977 widmeten die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim dem berühmten europäischen Herrschergeschlecht des 12. und 13. Jahrhunderts eine große kulturhistorische Ausstellung. In Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen und der Universität Heidelberg präsentierte die Schau innovative Neuerungen und Entwicklungen der Stauferzeit. Bis zum Kassenschluss am 20. Februar passierten fast 237.000 Gäste die Museumspforte zur Staufer-Ausstellung. Damit platziert sich die Schau in die Top 10 der erfolgreichsten Mittelalter-Ausstellungen Deutschlands der letzten 30 Jahre.

Begleitend zur Ausstellung zeigten historisch bedeutsame Orte in den drei an der Stauferregion Rhein-Neckar beteiligten Bundesländern ihren Anteil an der staufischen Geschichte. Über dreißig Orte und Stätten feierten mit dem Stauferjahr die bekannteste Dynastie des hohen Mittelalters und erinnerten mit Ausstellungen, Burgführungen, Festen und Mittelalter-Inszenierungen an die Herrscherfamilie. So empfahl sich auch die Kaiserpfalz Ingelheim als lohnenswertes, stauferzeitlich geprägtes Reiseziel.

Anlässlich der Mannheimer Staufer-Ausstellung erinnerte die Kaiserpfalz-Forschungsstelle mit der musealen Präsentation "Altes verehrt, Neues bewehrt. Die Staufer renovieren die Pfalz Karls des Großen" im Besucherzentrum und Museum bei der Kaiserpfalz an das bedeutende Herrschergeschlecht. Die Präsentation informierte mit multimedialen und musealen Mitteln über die kaiserlichen Baumaßnahmen in Ingelheim und über zentrale Themen der Ereignisgeschichte. Die von der Kaiserpfalz-Forschungsstelle konzipierte Ausstellung konnte ein bisher unbekanntes staufisches Exponat aus der Sammlung des Historischen Vereins Ingelheim e.V. vorstellen, das im Mittelpunkt der Präsentation stand. Bei dem Fundstuck handelt es sich um einen Königskopf aus Sandstein, der vermutlich aus der Ingelheimer Kaiserpfalz stammt. Spannende Elemente der Präsentation waren historische Persönlichkeiten, die in Kurzfilmen auftraten und den Besuchern Einblicke in ihre Sichtweise auf die Kaiserpfalz Ingelheim gaben. Aufgrund der positiven Resonanz werden die Kurzfilme künftig in die Kaiserpfalz-Dauerausstellung im Museum und Besucherzentrum aufgenommen.

KlangKunstwanderungKlangKunstwanderung | © 

Der Kalender durch das Stauferjahr bot in Ingelheim von Mai 2010 bis Februar 2011 abwechslungsreiche Programmpunkte, darunter die nächtliche KlangKunst-Wanderung durch das Kaiserpfalzgebiet mit der Musikkünstlerin Sigune von Osten oder der Ingelheimer Wein zum Stauferjahr "Vinum Friderici" aus mittelalterlichen Weinlagen. Die begleitenden Sonderführungen zum Stauferjahr waren mit je 50 bis 100 Teilnehmern sehr gut besucht. Trotz eisiger Temperaturen waren selbst die Winterführungen überaus begehrt und verdeutlichten das rege Interesse von Ingelheimern und Auswärtigen. Die Besucher räsonierten durchgehend positiv über das Stauferjahr in Ingelheim. "Gut gemachte Ausstellung, sehr informativ, besonders die Filme und Animationen. Prima Ergänzung zur Mannheimer Ausstellung" lautet ein Eintrag im Gästebuch des Museums.

An dem umfangreichen Begleitprogramm der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz war die Kaiserpfalz-Forschungsstelle maßgeblich beteiligt. Die wissenschaftliche Ausarbeitung des Annweiler Burgenwegs am Trifels und die Konzipierung von Stauferführungen in Mainz waren Projekte, die im Rahmen einer Kooperation zum Stauferjahr entstanden. Mit diesem Austausch werden in Zukunft auch weitere interessante Konzepte mit thematisch relevanten Themen entstehen.

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Der Solidus Karls des Großen: Vorder- und Rückseite der Goldmünze

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