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Neue Medien in alten Gemäuern –
Digitale Informationsangebote für Besucher in der Kaiserpfalz Ingelheim



 
Der Halbkreisbau in der neuen digitalen Rekonstruktion Der Halbkreisbau in der neuen digitalen Rekonstruktion | © 

Die Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim setzt seit Jahren erfolgreich Neue Medien ein, um den Besuchern der Kaiserpfalz Wissenswertes über das mittelalterliche Denkmal zu vermitteln. Wegen des Verzichts auf bauliche Rekonstruktionen der Kaiserpfalz leisten Neue Medien wertvolle Dienste, um das nur noch in Teilen erhaltene Denkmal vor dem Auge des Besuchers wieder erstehen zu lassen. Seit der Eröffnung des Besucherzentrums im Jahr 2001 ist der Pool an digitalen Informationsmöglichkeiten im Denkmal stetig gewachsen. Die Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim greift dabei nicht nur auf schon etablierte Technologien zurück, sondern beschreitet auch immer wieder neue Wege. So war die Kaiserpfalz 2002 eines der ersten Denkmäler, die digital und fotorealistisch rekonstruiert wurden. Und der multimediale Besucherführer eGuide navigiert seit 2007 die Nutzer mit einer einzigartigen GPS-Fußgängernavigation durch das Pfalzgebiet zu den historischen Sehenswürdigkeiten; - bis heute ein Alleinstellungsmerkmal der Kaiserpfalz.

Nun wurde das Angebot an Informationsmöglichkeiten um neue Bausteine erweitert. Konnte man bisher virtuell nur die Aula regia – den ehemaligen Thronsaal der Kaiserpfalz Karls des Großen – besichtigen, ist das ab sofort mit der kompletten Kaiserpfalz möglich. In Rundumblicken und Detailansichten erfasst man nun auch den Kernbereich des Pfalzbezirks mit den dort befindlichen Gebäuden sowie die Zuwegung zur Kaiserpfalz. Innerhalb der digitalen Kaiserpfalz bieten sich dem Nutzer umfangreiche Informationsmöglichkeiten: Man kann alle Bauteile der Pfalz mit der Computermouse anklicken und mehr zur Herkunft des Baumaterials, zur Funktion des Bauteils oder zur Rekonstruktionswahrscheinlichkeit erfahren, die die Wissenschaftler für dieses Bauteil vermuten. Die Hinterlegung einer digitalen Architekturrekonstruktion mit einem solchen Informationsmodell ist bisher einzigartig. Auf diese Weise liefert die Ingelheimer Rekonstruktion nicht nur eindrucksvolle Bilder, sondern macht auch den wissenschaftlichen Kontext für die Nutzer erfahrbar.

Ein weiteres neues Informationsangebot im Museum und Besucherzentrum bei der Kaiserpfalz ist der Film „Ausstellungstafel 27“, der dem Betrachter Einblicke in die Forschungsarbeit in der Kaiserpfalz vermittelt. Der 17-minütige Spielfilm wurde in der Kaiserpfalz gedreht. Die Protagonisten – ein Archäologe, ein Historiker und eine Kunsthistorikerin – werden von professionellen Schauspielern gespielt. Im Film diskutieren die Wissenschaftler über die Interpretation der in Ingelheim gemachten archäologischen Funde, und lassen den Betrachter so an einem alltäglichen wissenschaftlichen Diskurs teilhaben, aus dem z.B. digitale Architekturrekonstruktionen entstehen. Aufwändige Special effects machen dies besonders anschaulich.

Darüber hinaus wurde die interaktive Terminalpräsentation im Besucherzentrum und Museum mit über 600 Bildschirmseiten zur (Bau-)Geschichte der Kaiserpfalz um die beiden neuen Informationselemente erweitert, und hat eine gestalterisch überarbeitete und an das Kaiserpfalzdesign angepasste Benutzeroberfläche bekommen.

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Der Solidus Karls des Großen: Vorder- und Rückseite der Goldmünze

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