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Vortrag zur Pfalzenforschung mit hochkarätiger Besetzung



 

Vom 15. bis 17. März 2010 findet in Ingelheim das zweite Kolloquium des im letzten Jahr neu gegründeten Arbeitskreises Pfalzenforschung statt. Dabei tauschen sich die Kaiserpfalz-Forscher aus Ingelheim und Aachen über den derzeitigen Forschungsstand in den beiden bevorzugten Herrschaftsorten Karls des Großen aus. Im Rahmen der Tagung findet am Dienstag, den 16. März ein öffentlicher Gastvortrag zum Thema Pfalzenforschung statt, für den der renommierte Pfalzenforscher Dr. Caspar Ehlers gewonnen werden konnte. Der Vortrag trägt den Titel „Könige im Rhein-Main-Gebiet: Städte, Pfalzen, Reisewege“ und beginnt um 19.30 Uhr im Ratssaal des Ingelheimer Rathauses. Die Forschungstelle Kaiserpfalz Ingelheim lädt alle Interessierten herzlich zu dem Vortrag ein. Der Eintritt ist frei.

In seinem Vortrag beleuchtet Ehlers das Phänomen des mittelalterlichen Reisekönigtums in der Region Rhein-Main und stellt die Herrschaftspraxis in der Kaiserpfalz Ingelheim im Kontext mit anderen Orten wie Mainz oder Frankfurt dar. Er wird ebenfalls auf die Geschichte und Zukunft der Pfalzenforschung eingehen, die in Deutschland von 1956 bis 2006 vom Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen bestimmt wurde, dessen Mitarbeiter Ehlers ab 1995 war. Er war Leiter der Arbeitsgruppe >Repertorium der deutschen Königspfalzen< und Mitherausgeber zahlreicher Schriften zu diesem Thema. Das MPIG brachte unter anderem das Standardwerk „Deutsche Königspfalzen. Beiträge zu ihrer historischen und archäologischen Erforschung“ heraus.

Ehlers ist heute wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main und lehrt Geschichte des Mittelalters an der Universität Würzburg. Sein Forschungsschwerpunkt ist das mittelalterliche Königtum zwischen Karolinger- und Stauferzeit im europäischen und vor allem interdisziplinären Vergleich; hier vor allem die »Orte der Herrschaft« als kulturübergreifendes Phänomen.

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Der Solidus Karls des Großen: Vorder- und Rückseite der Goldmünze

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