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Eröffnung der Karolinger-Route zum Karlsjahr 2014 in der Kaiserpfalz Ingelheim


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Die originale Architektur Karls des Großen steht im Mittelpunkt der am 28. März neu eröffneten Karolinger-Route. Sie umfasst vier Stationen auf dem Gelände der Kaiserpfalz, an denen das architektonische Erbe Karls des Großen aus der Zeit um 800 besonders gut sichtbar ist. Die Karolinger-Route informiert auf anschaulichen Bild- und Texttafeln über die Aula regia (Thronhalle), das Bassin der Fernwasserleitung, das Heidesheimer Tor und den so genannten Nordflügel. Die Karolinger-Route wurde im Rahmen des Karlsjahrs Ingelheim 2014 konzipiert, das anlässlich des 1200. Todestags Karls des Großen mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert wird. Seine um 800 errichtete Kaiserpfalz wird seit der ersten Karlsbiographie des Gelehrten Einhard zu seinen Lebensleistungen gezählt. Die eindrucksvollen Reste seiner aufwändigen Palastarchitektur prägen das Stadtbild von Ingelheim bis auf den heutigen Tag. Auf diese Weise wird die Handschrift Karls des Großen, der sich an den herrschaftlichen Bauten der Antike orientierte, erkennbar.

Die Besucher der Karolinger-Route können sich auch mit Hilfe des eGuide Kaiserpfalz Ingelheim oder mit dem eigenen Smartphone auf Entdeckertour begeben, ein multimedialer Tourbegleiter steht ihnen mit Informationen und Plänen zur Seite. Neben Sprachführung und reicher Bebilderung können sie die bauliche Veränderung der Kaiserpfalz mittels Überblendungen und Rekonstruktionen erleben. Der eGuide kann im Museum bei der Kaiserpfalz ausgeliehen werden. Alternativ kann der Tourbegleiter auch vor Ort über die Webseite www.karolinger-route.de mit dem eigenen mobilen Endgerät abgerufen werden. Die so dargebotene Web-App zur Karolinger-Route wurde vom Online-Magazin „Monumente“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zum Surftipp des Monats April gekürt. Veranstalter der Karolinger-Route ist die Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim.
An den vier Stationen der Route erfahren Besucher Interessantes und Wissenswertes rund um die karolingische Architektur in Ingelheim. Das Herzstück der Pfalzanlage bildet die weitläufige Aula regia (Thronhalle), an deren Stirnseite sehr wahrscheinlich auf dem noch heute sichtbaren Podest der Thron des Herrschers stand. Über 3000 Fragmente mit bemaltem Putz weisen auf eine großflächig bemalte Innenraumgestaltung hin, wohl angelehnt an antike Vorbilder. Das weitaus kleiner dimensionierte, technisch anspruchsvolle Bassin der Fernwasserleitung diente dem Zugang zu frischem Quellwasser, seine Bauweise orientiert sich an römischen Konstruktionen.
Am Heidesheimer Tor, dem ursprünglichen Haupteingang der Pfalzanlage, erschließen sich anhand der Rekonstruktion des Säulengangs die weiträumigen Dimensionen der Kaiserpfalz. In späteren Jahrhunderten festungsartig ausgebaut, lässt sich heute noch die karolingische Toranlage erkennen.
Im Nordflügel, dessen Sanierung in Kürze abgeschlossen wird, waren vermutlich Wohnräume der Herrscherfamilie untergebracht.

Die Karolinger-Route endet, gemeinsam mit den drei Sonderausstellungen zum Karlsjahr in Ingelheim, am 14. Dezember 2014.

Öffnungszeiten Karolinger-Route
Mo bis So von 10-17 Uhr

Weitere Informationen zum Karlsjahr 2014 in Ingelheim unter www.karlsjahr2014-ingelheim.de.



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Der Solidus Karls des Großen: Vorder- und Rückseite der Goldmünze

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