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Finissage der drei Karls-Ausstellungen bildet feierlichen Abschluss des Karlsjahres



 

Mit einem winterlichen Open-Air-Event und einer langen Museumsnacht feierte die Stadt Ingelheim am Freitag, 12. Dezember den Abschluss der Ausstellungstrias „Dem Kaiser auf der Spur – 1200 Jahre Karl der Große und Ingelheim: Personenkult, Prachtort, Pfalzansichten“. Die Finissage der drei Sonderausstellungen bildete gleichzeitig den feierlichen Abschluss des Karlsjahres 2014. Von 18 bis 22 Uhr fand auf dem François-Lachenal-Platz ein winterlich-weihnachtliches Treiben für Jung und Alt mit Feuerkörben und mittelalterlicher Musik auf Dudelsack und Drehleier des Ensembles Peregrino statt. Dazu gab es historische Speisen und heiße Getränke. Die drei Sonderausstellungen zum Karlsjahr waren von 18 bis 22 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Um 19 Uhr beschlossen Oberbürgermeister Ralf Claus und Beigeordnete Irene Hilgert in einem kurzen offiziellen Teil auf dem François-Lachenal-Platz feierlich das Karlsjahr, das der Kaiserpfalz Ingelheim und dem Museum bei der Kaiserpfalz mit 26.450 Gästen einen neuen Besucherrekord bescherte.

In den drei Karls-Ausstellungen fanden besondere Expertenführungen statt, bei denen jeder Experte einen bestimmten Aspekt einer Ausstellung in den Fokus nahm. In „Pfalzansichten“ im Alten Rathaus, wo historische Fotografien des Saalgebiets aus der Fotosammlung Peter Weiland die Entwicklung der Kaiserpfalz im 19. und 20. Jahrhundert zeigten, bot Peter Weiland Führungen mit Informationen und Hintergründen zu seinen Bildern an. Eine Fotoschau mit zusätzlichen Motiven des Saalgebiets ergänzte an diesem Abend die in der Ausstellung vorhandenen Bilder.

Ebenfalls im Alten Rathaus führte als Experte der Fotokünstler Ulrich Haarlammert aus Münster, der eigens für die Ausstellung „Pfalzansichten“ zwei neue Fotokunstarbeiten anfertigte. Die Arbeiten aus seiner Serie „Gegenwarten“ lassen Zeitschichten in einem Bild verschwimmen und collagieren Vergangenes und Gegenwärtiges auf faszinierende Weise. Ulrich Haarlammert, der in früheren Jahren bereits in seiner weiteren Tätigkeit als archäologischer Zeichner für die Kaiserpfalz Ingelheim tätig war, gab in seinen Führungen Einblicke in den Entstehungsprozess seiner „Gegenwarten“.

In der Ausstellung „Prachtort“ im Museum bei der Kaiserpfalz führte der Restaurator und Steinbearbeitungsexperte Thomas Flügen durch die Ausstellung mit den Exponaten der Prachtarchitektur Karls des Großen. Flügen, hauptberuflich am Archäologischen Museum Frankfurt beschäftigt, kennt die Ingelheimer Bauskulptur bestens, fertigte er doch in der Vergangenheit bereits mehrere Kopien von Kapitellen für die Museumsausstellung sowie das aktuelle Rekonstruktionsmodell der Ingelheimer Kaiserpfalz an. Seine Führungen in „Prachtort“ waren sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet. Es wurden u.a. historische und moderne Steinbearbeitungswerkzeuge vorgestellt.

In der dritten Ausstellung „Personenkult“, die ebenfalls im Museum zu sehen war, vermittelte Museumsmitarbeiterin Miriam Maslowski Interessantes und Wissenswertes über die dort ausgestellte Karlskrone und das geheimnisvolle Karlsportrait vermitteln. Die Führung um 20 Uhr zum Thema Karlsportrait.

Nach der Finissage konnten die drei Ausstellungen noch am 13. und 14. Dezember von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden.



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Der Solidus Karls des Großen: Vorder- und Rückseite der Goldmünze

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