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Abendvortrag zum Thema "Zwischen Gräbern und Fundamenten:
Neues zur Archäologie der St. Remigiuskirche" von Forschungsleiter Holger Grewe



 

Zur Geschichte der St. Remigiuskirche und den Ergebnissen der ersten archäologischen Ausgrabung an der Kirche findet am 25. November um 20 Uhr in St. Remigius in Nieder-Ingelheim ein öffentlicher Abendvortrag statt. Referent ist der Leiter der Kaiserpfalz-Forschungsstelle, Holger Grewe. Alle Interessierten sind im Namen der Pfarrgemeinde und der Stadt Ingelheim herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

In seinem Vortrag mit dem Titel "Zwischen Gräbern und Fundamenten: Neues zur Archäologie der St. Remigiuskirche" berichtet Grewe über die ersten Grabungsarbeiten an den Turmfundamenten. Die Archäologen der Kaiserpfalz-Forschungsstelle entdeckten bislang unbekannte Mauerwerke einer Vorgängerkirche. Darüber hinaus machten sie einen aufsehenerregenden Fund von zahlreichen Gräbern aus unterschiedlichen Epochen. Grabbeigaben aus der untersten Schicht lassen vermuten, dass es sich um frühmittelalterliche Grablegen handelt. Die archäologischen Ausgrabungen wurden im Zuge der Erneuerung des Plattenbelags im Außenbereich an der St. Remigiuskirche durchgeführt. Fotos der restaurierten Grabbeigaben werden erstmals bei dem Vortrag gezeigt.

Schon lange haben die Archäologen auf eine Grabungsmöglichkeit gewartet, schließlich wird die Kirche bereits 741 urkundlich erwähnt. 948 tagte in St. Remigius vermutlich eine Reichsversammlung. Die Grabungen fanden statt, um die Verbindung zwischen St. Remigius und der Kaiserpfalz zu erfahren und die Baugeschichte der Kirche kennenzulernen.

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