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architektouren 2006



 
Architektin Katharina Peisker erläutert die Planungen für die Gestaltung und Nutzung des Heidesheimer Tores Architektin Katharina Peisker erläutert die Planungen für die Gestaltung und Nutzung des Heidesheimer Tores | © 

Vom Palast zum Denkmal: Am 24. und 25. Juni 2006 fand bundesweit der Tag der Architektur statt, an dem sich die Forschungsstelle Kaiserpfalz Ingelheim mit ihrem Projekt der touristischen Erschließung erstmals beteiligte. An diesen beiden Tagen der architektouren 2006 wurde neben den bereits fertig gestellten Denkmalbereichen Aula Regia und Saalkirche außerdem der sich im Bau befindliche Bereich des Heidesheimer Tores geöffnet und zu Führungen und Informationsgesprächen eingeladen.

Dabei stellt die Kaiserpfalz in diesem Rahmen sicherlich ein Ausnahmeprojekt dar: Anstelle eines Neubaus wurde eine mittelalterliche Palastanlage der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und elementare Grundlage des Projektes ist die Archäologie.

"Was hat denn das mit Architektur zu tun?“ kam dann auch gleich die Frage aus dem Publikum, als Projektmitarbeiterin Britta Schulze-Böhm die Führungen mit dem archäologischen Hintergrund und einem Abriss der Forschungsgeschichte begann. Dies konnte Architektin Katharina Peisker, ebenfalls Projektmitarbeiterin, anhand den Planungen für den Denkmalbereich Heidesheimer Tor anschaulich erläutern: Über Treppen, Rampen und Stege werden die Besucher zukünftig auf historisches Laufniveau hinabgeführt, liegt doch ein Großteil der Überreste der Pfalz ca. 1,50m unter dem heutigen Stadtboden.

Daneben spielt bei der touristischen Erschließung die langfristige Sicherung des historischen Mauerwerks als auch die didaktische Aufbereitung der Forschungsergebnisse für die Besucher eine große Rolle. Letztgenannnten Aspekt stellt den Arbeitsbereich von Britta Schulze-Böhm dar, den sie am Beispiel der Aula Regia mit der auf der Besuchertribüne integrierten Informationswand vorstellte.

Herbert Weyell von der Planergruppe HTWW erläutert in der Aula regia Grundprinzipien der Stadtsanierung Herbert Weyell von der Planergruppe HTWW erläutert in der Aula regia Grundprinzipien der Stadtsanierung | © 

Herbert Weyell von der Planergruppe HTWW beleuchtete eine weitere Facette des Projektes, die Stadtsanierung. An einem bereits sanierten Haus erläuterte er die Gestaltungsrichtlinien, an dem Pflastermuster am Bolander Turm die Planungen zur Oberflächengestaltung der Straßen in dem 1992 zur Denkmalzone erklärten Saalgebiet.

Großes Interesse zeigten die rund 100 Besucher, die an diesem Wochenende den Weg in die Kaiserpfalz fanden, darunter nicht nur Architekten und Architekturbegeisterte, sondern auch Geschichtsinteressierte und Ingelheimer. Gut möglich also, das weitere architektouren in der Kaiserpfalz Ingelheim folgen werden...

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