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Abendvortrag von Forschungsleiter Holger Grewe



 

„Zwischen Gräbern und Fundamenten: Neues zur Archäologie der St. Remigiuskirche Teil II“

Bei den diesjährigen archäologischen Ausgrabungen an der Remigiuskirche in Nieder-Ingelheim wurden weitere Fundamentreste einer Vorgängerkirche entdeckt und das dortige Gräberfeld weiter untersucht. Die ältesten Grabungsfunde datieren in das 7. Jahrhundert und vermitteln neue Einblicke in die Zeit, kurz bevor Ingelheim durch den Pfalzbau Karls des Großen für eine Dauer von 500 Jahren zu den Hauptorten des mittelalterlichen Reiches zählte.

Nach der ersten Grabungskampagne im letzten Jahr wurden auch in der zweiten Kampagne der Kaiserpfalz-Forschungsstelle im Sommer 2011 Aufsehen erregende Funde gemacht, die erstmals Rückschlüsse auf den Beginn und Verlauf der Baugeschichte von St. Remigius zulassen. Wer bereits Zaungast bei den Archäologen war, konnte außerdem mit eigenen Augen sehen, dass die Fundamente und Mauerreste im Boden sogar deutlich über die Abmessungen der stehenden Kirche hinausragen.

Die katholische Pfarrgemeinde St. Remigius und die Stadt Ingelheim am Rhein laden zu einem öffentlichen Abendvortrag am Donnerstag, den 17.11.2011 um 19.30 Uhr in die Remigiuskirche ein.

In dem Vortrag wird Forschungsleiter Holger Grewe die aktuellen Ergebnisse vorstellen, und mittels Lichtbildern von Vergleichsbauten eine Einordnung in die Kirchenarchäologie an Mittel- und Niederrhein vornehmen.
Nicht nur steinerne Baureste, sondern auch zahlreiche Gräber wurden untersucht und mittlerweile ausgewertet. Der Vortrag widmet sich auch diesen „Kronzeugen“ aus dem Frühmittelalter und spürt die ältesten christlichen Denkmäler Ingelheims auf. Außerdem besteht an diesem Abend die Möglichkeit, die laufenden bauhistorischen Untersuchungen im Turm der Remigiuskirche zu besichtigen.

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