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Inhalt:

Denkmaltourismus

Fundstücke

Riemenzunge



 

Bei den archäologischen Untersuchungen der Kaiserpfalz Ingelheim wurde in geringem Abstand zur Aula regia (Thronsaal der Kaiserpfalz Karls des Großen) eine Riemenzunge mit Tassilokelchstil-Dekor gefunden - eines der kostbarsten Fundstücke der Kaiserpfalzgrabungen seit 1889. Die Riemenzunge wurde vermutlich am (Schwert-) Gürtel der karolingischen Männertracht getragen.

Auf der Riemenzunge sind zwei drachenähnliche Fabelwesen in einem Geflecht von vegetabilen Ranken dargestellt. Auf abgeschrägten Flanken sind Blattranken zu sehen, die auf der Spitze der Riemenzunge in gegenständigen Tierköpfen enden.

Vorderseite der Riemenzunge im Detail Vorderseite der Riemenzunge im Detail | © 

Der im Jahre 1994 in der Aula regia entdeckte Fund kann auf das letzte Viertel des 8. Jahrhunderts/ frühes 9. Jahrhundert nach Christus datiert werden. Das Material der 89 x 15 x 3 mm großen Riemenzunge ist Kupfer mit einer feuervergoldeten Oberfläche.

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Der Solidus Karls des Großen: Vorder- und Rückseite der Goldmünze

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