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Inhalt:

Archäologie

Pfalz der Staufer

Geschichte



 

Die Stauferkaiser sind insgesamt nur viermal in der Pfalz Ingelheim nachweisbar. Mit keinem der Aufenthalte verbindet sich eine besondere politische oder administrative Bedeutung. In spätstaufischer Zeit werden sogar benachbarte Königsorte am Rhein, wie Oppenheim, Boppard und Oberwesel bevorzugt aufgesucht.

Eine Wiederherstellung durch Friedrich I. Barbarossa ist Gegenstand einer Schilderung in den "Gesta Friderici Imp." zu ca. 1160. Rahewin zitiert die Darstellung Einhards vom Pfalzbau Karls des Großen und setzt hinzu, der Ort sei lange vernachlässigt und verfallen.

Das in Schriftquellen beschriebene Zusammentreffen mit Hildegard von Bingen 1163 ist der einzige Hinweis auf einen Aufenthalt Friedrichs I. Barbarossa in Ingelheim. Die Pfalz hat ihre Bedeutung als zentraler Ort für Reichsversammlungen/-synoden bereits im 11. Jahrhundert verloren, nach ihrer Wiederherstellung und Befestigung diente sie vornehmlich der Territorialpolitik und -sicherung.

Nach fast nachrichtenloser Zeit hielt sich mit Karl IV. 1354 letztmals ein Herrscher in Ingelheim auf. Die hier beurkundete Gründung eines Augustiner-Chorherrenstifts "in aula nostra imperiali" bezeugt die Übernahme der Pfalzgebäude durch die Kanoniker. 1375 verpfändet Karl IV. das gesamte Reichsterritorium Ingelheim an die Kurpfalz.

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Der Solidus Karls des Großen: Vorder- und Rückseite der Goldmünze

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